Die Bibliothek des Internationalen Schulzweigs

LibrarygesamtDie SISS Secondary Library (Bibliothek des Internationalen Schulzweiges) befindet sich im Gebäude 41 im Erdgeschoss. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag täglich von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr, während der großen Pause bleibt die Bibliothek allerdings geschlossen. Zum aktuellen Bestand zählen über 3000 Medien. Dazu gehören unter anderem Sachbücher, Unterhaltungsliteratur, aber auch Zeitschriften, Nachschlagewerke und Hörbücher.

Bis zu zwei Medien können - außer in der großen Pause - jederzeit für zwei Wochen ausgeliehen werden, eine anschließende Verlängerung ist ebenfalls möglich. Die Library ist ein Stillarbeitsraum, der den Schülern eine Möglichkeit zum eigenständigen Lernen und Arbeiten bietet. Außerdem wird durch fachkundige Beratung und verschiedene medienbezogene Projekte im Rahmen des Unterrichts eine Verbesserung der Medien- und Informationskompetenz angestrebt.

Laptops stehen deshalb für schulische Zwecke (z.B. Recherchen, Hausaufgaben und Projekte) zur Verfügung, diese können in der Bibliothek benutzt werden.  Arbeitsplätze

Für die Schüler der Oberstufe steht ein eigener Bereich zur Verfügung, der zum Großteil mit Präsenzexemplaren (können nicht ausgeliehen werden) ausgestattet ist. Dort stehen außerdem Schulbücher, die in den jeweiligen Fächern verwendet werden, aber auch fachspezifische Literatur und Übungsbücher. 

Um die Freude am Lesen zu fördern, die Lesefähigkeiten zu verbessern und den Schülern ein abwechlungsreiches Medienangebot zu bieten, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Buchspenden werden deshalb gerne entgegen genommen, wenn die Medien geeignete Inhalte besitzen, sich in einem guten Zustand befinden und nicht älter als zehn Jahre sind.

IBEckeSeit Beginn wird die SISS Secondary Library außerdem vom Förderverein Internationale Schule und Preschool unterstützt. Dadurch konnten bereits viele Anschaffungen getätigt werden und der Medienbestand kann auch zukünftig stetig aktualisiert und ausgebaut werden.

Bei Fragen oder Anregungen ist die Bibliothek unter folgender E-Mail-Adresse erreichbar:  

Tagebucheintrag

„Liebes Tagebuch,

vor fast drei Monaten sperrten sie mich hier ein. Seitdem lebe ich auf dem Ettersberg.

Eines Sommermorgens, es müsste der 30. gewesen sein, klingelten die Nazis an unserer Tür zuhause in Bochum. Sie nahmen uns alle mit, sogar Mama, die zu dem Zeitpunkt seit 3 Monaten schwanger war. Jeder hatte 10 Minuten Zeit sich eine Tasche mit den wichtigsten Habseligkeiten zu packen, dann wurden wir gezwungen zum Bahnhof zu gehen. Wohin sie uns bringen würden, sagten sie nicht.

Zwar war es früh, doch die ersten Menschen waren schon auf der Straße. Sie sahen uns entweder abfällig an oder ignorierten bewusst, wie die beauftragten Nazis uns schubsten und anknurrten, wir sollten gefälligst ihrem Tempo gerecht werden.

Später wurden wir mit hunderten anderen Menschen in einen Zug gesteckt. Mama und Opa wurden zu einem anderen Zug geführt. Zeit zur Verabschiedung blieb keine. Als ich Mama umarmen wollte riss ein Beamter uns grob auseinander und versetzte mir einen Stoß in den Nacken, sodass mein oberster Nackenwirbel laut knackte und dann raussprang.

Der Zug war überfüllt. Es war inzwischen Mittag geworden und die Sonne stand hoch am Himmel und brannte heiß. Man spürte nicht nur wie einem sein eigener Schweiß unangenehm den Rücken hinunterlief, sondern auch den Schweiß jeder seiner Nachbarn, die unmittelbar um einen herum standen. Ich hatte meine Armbanduhr zuhause gelassen, aber ich schätze, die Fahrt dauerte ungefähr 5 Stunden. Ich war durstig, doch Wasser stand nicht zu Verfügung. Viele Frauen und Männer fielen durch die Hitze und den unangenehmen Gestank in Ohnmacht. Ein älterer Herr starb schon im Zug an einem Herzinfarkt. Ihn sterben zu sehen traf mich damals sehr, heute bin ich den Anblick schlimmeren Leides mehr als gewöhnt.

Zum jetzigen Zeitpunkt frage ich mich, was schlimmer war, die drückende, feuchte Hitze, die ich auf der Zugfahrt und im ersten Monat nach meiner Ankunft erfuhr, oder der beißend kalte Wind, der heutzutage in den Wintermonaten stetig über das große, von Bäumen befreite Feld des Konzentrationslagers pfeift.

Nach unserer Ankunft am Bahnhof in Weimar wurde ich mit schätzungsweise 600 weiteren, Häftlingen’, wie die Kommandanten uns zu nennen pflegten, in flottem Trab auf den Ettersberg geschleust. Lief ein Häftling zu langsam oder stolperte er, traf ihn ein heftiger Schlag eines mit Knebel bewaffneten SS Beauftragten auf den Kopf oder in den Nacken. Meinen Bruder und Vater hatte ich auf dem Hinweg aus den Augen verloren.

Später traf ich sie im Lager wieder. Beide sind, wie ich, mit einem blau-weiß gestreiften Anzug ausgestattet worden, auf denen ihre roten Winkel angenäht wurden. Unsere Taschen, die wir zuhause mit den wichtigsten Habseligkeiten gepackt hatten, mussten wir abgeben. Haare haben wir alle drei nicht mehr auf dem Kopf und nur mein Vater erhielt ein paar Holzpantinen. Mein Bruder und ich laufen Barfuß. Ich bin froh, dass ich dich noch behalten durfte, mein Tagebuch.

Seit ich auf dem Ettersberg angekommen bin, habe ich unterschiedliche Aufgaben erhalten. Zunächst musste ich den Wald roden. Eine stumpfe Säge wurde jedem Insassen gegeben um die Bäume umzulegen. Hatte man einen Baum nach langem, mühsamen hobeln erfolgreich gefällt, musste man ihn eigenhändig abtransportieren.

Als die meisten Bäume gefällt waren, wurde ich dazu eingeteilt, Kanalisation und Strom zu legen. Andere Häftlinge arbeiteten an weiteren Holzbaracken. In diesen einfachen Hütten stehen meistens fünfstöckige Betten, die aus einfachen Holzgestellen bestehen und somit eher Bücherregalen als Betten ähneln. Die Baracken sind überfüllt und man kann sich im Schlaf, wenn man denn mal schläft, nicht bewegen. Möchte sich einer im Bett herumdrehen, müssen die weitern zehn, die mit ihm das Bett teilen, sich auch herumdrehen.

Nach harter Arbeit beißt mich der Hunger, doch zu essen gibt es wenig. Ich, der ich doch immer ein kräftiger Junge gewesen bin, bestehe, wie die meisten anderen hier, nur noch aus Haut und Knochen.

Während man arbeitet hat man stets den Schriftzug „Jedem das Seine“ im Blick, der im Haupttor des Lagers eingelassen ist. Schon oft machte ich mir Gedanken über die Bedeutung dieses Satzes, doch zu einer aufschlussreichen Erklärung kam ich bislang nicht. Warum bin ich hier eingesperrt, wenn sie die Absicht haben, jedem das Seine zu geben?

Bis bald,

Benjamin“

Der Text wurde geschrieben von Hannah Heuser.

Ein unvergesslicher Abend

„Den 17. Februar 1855 war ich bei meinem engen Bekannten Karl Alexander, dem Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach, im Stadtschloss von Weimar eingeladen. Dort hatte ich die Ehre, den wunderbaren Klaviervirtuosen und Komponisten, Franz Liszt, bei seinem Klavierkonzert Nr.1, welches mit einem Orchester zum ersten Mal überhaupt, hier aufgeführt wurde. Dies zu erleben war eine sehr große Ehre für mich, da nicht nur die musikalische Darbietung ein besonderes Spektakel für mich war, sondern da sich auch sehr viele angesehene Personen unter den geladenen Gästen befanden.

Ich hatte eine lange Reise hinter mir, ich musste von weit weg anreisen, um diese Aufführung zu erleben. Mit der Kutsche ging es den weiten Weg bis in das schöne Städtchen Weimar. Bereits aus der Ferne erkannte ich das Stadtschloss durch die kahlen Bäume des Parks an der Ilm. Es war ein schöner Tag, mit einem strahlend blauen Himmel und nur kleinen Wölkchen, die zu sehen waren. Ich wusste, es sei nicht mehr lange, bis ich schließlich im Schloss ankommen würde. Bis dahin genoss ich die frische Luft, den klaren Himmel und die zwitschernden Vögel in den Bäumen. Je näher wir an das Schloss kamen, desto besser war es, dieses zu erkennen. Wir fuhren auf den Sternenbrücke, die zum Eingang in das Schloss führte, über die Ilm hinüber. Endlich war ich am Stadtschloss angekommen. Am Eingang erwarteten bereits Bedienstete die Kutschen, welche den Gästen aus den Kutschen hinaus halfen und sich um die Pferde kümmerten. Ich stieg aus der Kutsche in die schön gestaltete Eingangshalle, in der an beiden Seiten flache Treppenstufen hinauf führten, in das eigentliche Treppenhaus, über welches man in die Räume des Schlosses gelangt.

Oben entdeckte ich den Großherzog Karl Alexander, welcher gemeinsam mit seiner Frau Sophie die angekommenen Gäste vor dem Eingang begrüßte. Auch ich wurde herzlich von beiden begrüßt und wir korrespondierten kurz über jüngste Ereignisse. Schließlich entschuldigten sich beide, um auch andere Gäste zu begrüßen. Daraufhin ging ich durch die Tür, hinein in das Schloss. Das Entreezimmer bildete einen großen Kontrast zu dem hellen Treppenhaus. Hier verweilte ich nicht lange und wurde durch das Speisezimmer weiter in die Richtung des Festsaals gewiesen.

Der Festsaal war wunderschön. Er war bereits geschmückt und zahlreiche, große, wunderschöne Kronleuchter hingen von der hohen Decke im Saal herab. Blumensträuße standen an den Seiten des Raumes zwischen den Marmorsäulen. Die helle Tapete leuchtete im Licht, das von den Kronleuchtern ausging.

Die meisten Gäste befanden sich bereits im Saal, es trafen nur noch vereinzelt neue ein. Ich unterhielt mich flüchtig mit mir bekannten Leuten, bis sich alle im Saal versammelt hatten. Dann kamen der Großherzog und die Großherzogin in die Mitte des Saals und hielten eine kurze Ansprache. Es wurde auch Franz Liszt, der Komponist und Pianist, vorgestellt. Dieser wurde von Hector Berlioz, dem Dirigenten des heutigen Konzertes, begleitet. Es stand schon alles bereit, das Klavier war bereits im Raum platziert, der sich zum Festsaal hin öffnet. Dort war auch der Rest des Orchesters bereits versammelt.

Sobald sie zu musizieren begannen, war der gesamte Saal still. Man wagte kaum zu atmen, um nicht den lieblichen Klang der Musik zu stören. Es war beeindruckend. Diese Musik war wunderschön und man merkte, dass alle Gäste von ihrem Klang verzaubert waren und den Moment einfach genossen haben.

Selbst als das Konzert schon längst vorbei war, ich mich vom Großherzog und seiner Gemahlin verabschiedet hatte, und ich mich bereits in meiner Unterkunft für diese Nacht befand, konnte ich nicht aufhören an diesen Abend zu denken.

Es war eine der besonderen Nächte meines Lebens und ich schätze es sehr, dass ich bei diesem grandiosen Auftritt, von einem der besten Klaviervirtuosen, teilhaben durfte. Das Stadtschloss ist so wunderschön, die Atmosphäre in dem Saal war unvergleichbar und die musikalische Darbietung war vortrefflich. Noch nie zuvor, hatte ich die Ehre, einem so wunderbaren Konzert zu lauschen.“

Der Text wurde geschrieben von Sian Jackson und Caroline Schindler.

Goethe in Weimar....

„Ich stehe in meinem, von grünen Wänden umgebenen Schreibzimmer und binde meine kastanienbraunen Lederstiefel, die mir von Großherzog Carl August zu meinem 56. Geburtstag geschenkt wurden. Draußen erblicke ich meinen botanischen Garten, vom Schnee und dem grauen Himmel in eine verschlafene Winterlandschaft verwandelt.

Ich begebe mich auf dem Weg zum Vorderhaus, vorbei an dem Zimmer meiner geliebten Cristiane und der Küche, wo die Aromen von Kräutern und exotischen Düften in meine Nase strömten. Die Holzdielen knarrten immer noch und bereiteten meinen Ohren großes Unbehagen. Als ich gerade über die Brücke zum Vorderhaus lief, erhasche ich einen kurzen Blick auf eine Ebenholz farbene Kutsche, gezogen von zwei edlen weißen Schimmeln die gerade durch eins der zwei Tore zum Innenhof führten. Womöglich waren es Gäste von hohem Rang, aber ich habe momentan andere Prioritäten.

Im Juno-Zimmer begrüßte mich die majestätische Büste der antiken Göttin und wie immer war ich überwältigt von meiner imposanten Sammlung welche mit en Jahren entstanden ist. Mühelos und mit erhobenem Haupt setze ich einen Fuß nach dem anderen entlang den Weg nach unten auf meiner gerade fertiggestellten Treppe. Inspiriert wurde ich von den großen Villen und Palazos aus dem herrlichen Italien und während ich so hinab lief durchfluteten die Erinnerung an diese schöne Reise meinen Geist.

Am Haupteingang erwartete mich mein treuer alter Diener mit meinem Schneeweißen Hermelinmantel, gegen die Kälte. Wie so oft in dieser Jahreszeit verlor ich beinahe mein Gleichgewicht auf den Stufen vor dem Haus. Zu dieser Zeit gefiel mir der Frauenplan am meisten. Die Dächer und Straßen waren gezuckert mit einer Schicht Neuschnee, und Eiszapfen hingen von den Öllampen welche den Platz in einen schwachen gelben Schein tauchten und im Gasthaus zum weißen Schwan trafen sich die Leute zum gemeinsamen essen und trinken.

Entlang der Frauentor Straße begegnete ich ausnahmsweise niemandem, da sich alle im sicheren heim vor der winterlichen Kälte am lieben Feuer wärmten. Am Menschenleeren Marktplatz bog ich links in die Straße zu Schillers Wohnhaus ab, wo der Schnee zu großen Haufen an die Seiten gekehrt wurde um den Kutschen das durchfahren zu ermöglichen. Die beißende Kälte machte mir zur schaffen und ich legte einen Zahn zu. Unmittelbar vor Schillers Haus begegnete ich dem Hausherr persönlich welcher gerade aus der Richtung des Theaters kam, ebenfalls in ein pelziges Gewand gehüllt. Unter seiner Fellmütze ragten die Spitzen seines goldblonden Haares heraus, und seine lange gehakte Nase war rot von den eisigen Temperaturen. Er begrüßte mich mit einem warmen Lächeln und gemeinsam betraten wir sein Haus um an unserem gemeinsamen Werk weiterzuarbeiten.“

Der Text wurde geschrieben von Edmond Clemens und David Baumgärtner-Griffiths.

Das Goethe-Haus am Frauenplan

„Es ist der achtzehnte September 1786. Ich laufe die Treppenanlage hoch und überlege mir sie umzubauen. Nun wo mein guter Freund, Herzog Carl August, mir dieses gute Stück geschenkt hat, habe ich mich entschieden mein Haus nach meinen eigenen Entwürfen umzubilden.

Als erstes soll ein neues Treppenhaus eingebaut werden. Auf meiner Italienreise habe ich mich sehr von der italienischen, idealistischen Architektur inspirieren lassen und würde dies in meinem Wohnhaus auch gerne darstellen. Das Treppenhaus soll nicht nur geräumig sein, doch auch mit vielen Fenstern ausgestattet sein, um für eine helle und einladende Atmosphäre zu sorgen. Dazu sollen antike Skulpturen und Statuen platziert werden, welches die Kultur verkörpern soll. Ich möchte, dass meine Besucher schon beim ersten Schritt in mein Haus eine Vorstellung meines Individuums haben. Sie sollen meine Leidenschaft für die antike Kunst erkennen.

Ich begebe mich ins Vorderhaus. Mir fehlt die Farbe. Eine ansehnliche Farbe für jedes Zimmer soll gemacht werden. Die Räume dienen der Repräsentation und der Geselligkeit zu und sollen somit auch mit erfreulichen Farben geschmückt werden.

Der erste Raum soll für größere Gesellschaften zur Stellung sein. Das Zimmer soll Heiterkeit und Behagen darstellen, dazu soll ein passender Ton angebracht werden. Dank meiner Farblehre, ist mir bewusst, dass das Gesellschaftszimmer in einem hellen gelb übermalt werden muss.

Im Anschluss zum Gesellschaftszimmer soll ein Salon angefertigt werden. Das Zimmer soll für Entspannung sorgen, als auch ein Ort zum Überlegen sein. Da ich sehr gerne mit Musik reflektiere und versinke, soll sich hier der Flügel befinden.

Auf meiner Italienreise entdeckte ich eine unvergessliche Büste, die fasziniert mich heute noch und ich möchte, dass meine Gäste auch für solch eine Büste schwärmen können, ohne in Italien gewesen zu sein. Diese Büste soll deshalb auch für mich angefertigt werden, sodass es dann hier in meinem Salon platziert werden kann.

Außerdem sollen kulturelle Gemälde aus der antiken Mythologie das ganze Zimmer einkesseln. Unbedeutend in welche Richtung man schaut, soll man die Kunst betrachten können.

Da ich eine so erhebliche Leidenschaft für die Büsten in Rom entwickelt habe, möchte ich auch gerne ein Zimmer nur klassischen Büsten widmen. Dieses Zimmer soll jedoch im Hinterhaus liegen. Auch dieser Raum soll schlicht, hellblau gefärbt sein, genau wie mein Salon. Es sollen keine zu grellen Farbe angewendet werden, sodass die reine Achtsamkeit und Konzentration auf die grandiose und umwerfende Kunst beschenkt ist. Die Zimmerdecke soll sich von den anderen Räumen differenzieren. Eine Gewölbedecke soll das Zimmer begehrenswert wirken lassen. Ein dezentes Gemälde soll die Gewölbedecke idealisieren, sodass es hübsch, Kapellenhaft wirkt.

In meinem Hinterhaus befindet sich auch mein Arbeitszimmer, dennoch möchte ich sorgen, dass ich während der Arbeit nicht von Gemälde verträumt und abgelenkt werde, demzufolge möchte ich auch keine Kunst in meinem Arbeitszimmer finden, doch viel ehr Stücke aus meinen Naturwissenschaftlichen Sammlungen, die ich auf, aus Edelholz bearbeiteten, Regale ausrichte.

Direkt an meinem Arbeitszimmer soll eine Anschlusstür zu meinem Schlafraum gemacht werden. Genau wie mein Arbeitszimmer soll mein Schlafraum schlicht und unauffällig entworfen werden. Was mir dennoch sehr wichtig ist, ist ein großes, eingebautes Fenster.
Sodass ich meine schlaflosen Nächte, durch Anblick des Mondes, lindern kann.“

Der Text wurde geschrieben von Dena Mohadjer-Sabour.

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