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Wohin nach der Grundschule?

…an den Haupt- und Realschulzweig am Schuldorf Bergstraße!

„Wer Lernen für einen passiven Vorgang hält, der sucht nach dem richtigen Trichter. Wer aber Lernen als eine Aktivität versteht – wie beispielsweise das Laufen oder Essen – der sucht keinen Trichter, sondern denkt über die Rahmenbedingungen nach, unter denen diese Aktivität am besten stattfindet.“

(Manfred Spitzer 2002)

Das Zitat des berühmten Hirnforschers Manfred Spitzer bringt zum Ausdruck, was wir am Haupt- und Realschulzweig des Schuldorf Bergstraße versuchen umzusetzen.

Schüler*innen weisen unterschiedliche Voraussetzungen auf und streben unterschiedliche (Bildungs-) Ziele an. Das bedeutet, dass Unterricht vielfältig organisiert werden muss.

So machen wir die Schüler*innen fit für’s Leben:

Unser Weg:

Wir müssen die Umgebungen gestalten, die das Lernen erfolgreich werden lassen. Erfolg ist ein Dreh- und Angelpunkt. Die Kinder und Jugendlichen sollen die vielen Stunden, die sie in der Schule verbringen, positiv erleben. Diese Erfahrungen des „Ich-kann-es“ stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Denn schließlich geht es darum, einen Grundstein zu legen für die Freude am Lernen, die ein Leben lang anhält.

Unser Ziel:

Die Lernenden sollen Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangen, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, aber auch in der Lage sein, ihren Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Ganztagsunterricht in Kl. 5 – 7

Kinder oder Beruf? Vor dieser Entscheidung wollen immer weniger junge Menschen stehen. Ganztagsschulen unterstützen Mütter und Väter, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Der Haupt- und Realschulzweig soll nicht die Familie ersetzen. Wir wollen das Familienleben sinnvoll ergänzen; wir entlasten die Eltern und beziehen sie gleichzeitig in das Schulleben mit ein. Durch Ganztagsangebote bleibt sogar mehr Zeit fürs Familienleben, zum Beispiel, weil „Hausaufgaben“ bereits in der Schule erledigt werden.

Unterricht findet von 8 Uhr bis 15 Uhr statt.

Das Profil 2 am Haupt- und Realschulzweig ermöglicht, dass Schüler*innen freiwillig bis 16 Uhr das Bildungsangebot des Schuldorfes nutzen.

Individuelles Lernen am Wochenplan

Der Wochenplan ist Bestandteil und Organisationsform der Lernzeit, die im Ganztagssystem des Schuldorfs etabliert ist. In dieser Zeit arbeiten die Schüler*innen in klar strukturierten Phasen. Mehr Information zur Lernzeit gibt es HIER. 

Fächerverbünde

Ästhetische Bildung (ÄsBi)

Von der Idee des Theaters ausgehend haben wir die Fächer Musik und Kunst zusammengelegt: Während die einen am Bühnenbau tätig sind, erhalten andere Musikunterricht.

Naturwissenschaftlicher Unterricht (NaWi)

Physik, Chemie und Biologie werden ausgehend von Naturphänomenen ganzheitlich, fächerübergreifend in den Klassen 5 bis 7 unterrichtet.

Gesellschaftslehre (GL) setzt sich aus Powi, Geschichte und Erdkunde zusammen

In unserem Projekt „Berlin“ wird besonders deutlich, dass es sinnvoll ist, gesellschaftliche Entwicklungen und Probleme fächerübergreifend zu behandeln. Das Fach GL ist wie auch NaWi ein Hauptfach am H/R-Zweig.

Sprachen

Ab der 7. Klasse wird Spanisch als 2. Fremdsprache angeboten, Englisch ab der 5. Klasse der Haupt- und Realschule.

Entdecken und Forschen im Projektunterricht

Projekt Sylt: Die 7. Klassen des Haupt- und Realschulzweiges und des Internationalen Schulzweiges fahren gemeinsam nach Sylt, um den Zusammenhang von Menschen und Natur zu begreifen: Projektgruppen zu den Themen Seehunde, Leuchttürme, Leben im Meer und im Schlick erforschen vor Ort die Phänomene. HIER gibt es einen kleinen Einblick zu diesem Projekt.  

Projekt Berlin:  Die 9. Klassen fahren nach Berlin, um ihre Projektprüfung dort abzulegen. Dort wird in verschiedenen Projektgruppen gearbeitet: Film, Improtheater, Deutschland nach ´49, Architektur etc. waren im Prüfungsjahrgang 2018 unter anderem Prüfungsthemen. Ein Bericht zur letzten Fahrt findet sich HIER

Berufsvorbereitung

Eine Besonderheit des Haupt- und Realschulzweigs stellt die Berufsorientierung dar, denn wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Begleitung der Berufsfindung so früh wie möglich zu beginnen.

Bereits in den Klassen 6 starten wir mit dem Talentparcour, der den Schüler*innen einen praktischen Einblick in verschiedene Berufsfelder gibt. Was muss man können, um Kellner zu werden oder bei der Bundeswehr zu arbeiten? Dies und vieles mehr kann hier spielerisch erprobt werden.

In Klasse 7 wird erstmals der Kompetenzbegriff mit Hilfe des Buzzerparcours geschult. Begriffe, wie Teamfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen oder Präzision werden hier in Vorbereitung auf KomPo 7 eingeführt. Bei KomPo 7 handelt es sich um ein Kompetenzfeststellungsverfahren des Landes Hessen, in dem durch praktische Aufgaben mit Selbst- und Fremdeinschätzung, als auch mit Job-Interviews ein erster Schritt in Richtung Berufswahl gegangen wird. Weitere Informationen hierzu gibt es HIER.

Dokumentiert werden alle internen Programme sowie externen Besuche im Berufswahlpass. Weitere Information zum Berufswahlpass gibt es HIER.

Im Laufe ihrer Schullaufbahn durchlaufen Schüler*innen zwei 2-wöchige Praktika, in Klasse 8 und 9. Weitere Infos gibt es HIER. Auch der Girls‘ und Boys‘ Day sowie ein 1-tägiges Sozialpraktikum werden verpflichtend absolviert. Nähere Informationen zum Sozialpraktikum gibt es HIER.

Ab Ende der Klasse 8 wird durch die Bundesagentur für Arbeit und die Klassen- und Fachlehrer*innen im Fach Arbeitslehre abschlussorientiert beraten. Eine Ausbildung steht dabei genauso im Fokus, wie die Beratung und Bewerbung für die weiterführenden Schulen.

Auch der Besuch von Ausbildungsmessen und Betriebserkundungen trägt so weiter zur Berufsfindung bei. Unterstützt werden wir durch unsere Kooperationspartner sowie die Bundesagentur für Arbeit mit einem festen Berater mit Sprechzeiten vor Ort.

Zur Seite der Berufsorientierung geht es HIER

Abschlüsse

Bildungsgang Realschule

Auch mit einem Realschulabschluss kann man zum Abitur gelangen!

Wenn die Schüler*innen den Bildungsgang Realschule erfolgreich durchlaufen haben, gibt es 2 Arten von Abschlüssen: Es wird unterschieden zwischen dem Realschulabschluss und dem qualifizierenden Realschulabschluss:

Der mittlere Abschluss in Form des Realschulabschlusses wird zuerkannt, wenn die ermittelte Gesamtleistung von 4,4 oder besser erreicht wurde.

Der Qualifizierender Realschulabschluss wird zuerkannt, wenn eine Gesamtleistung von 3,0 oder besser erreicht wurde.

Übergänge: Der Realschulabschluss bietet den Einstieg in eine duale Ausbildung. Der qualifizierende Realschulabschluss berechtigt zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe, das berufliche Gymnasium, die Fachoberschule und weitere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Bildungsgang Hauptschule

Wenn die Schüler*innen den Bildungsganges Hauptschule erfolgreich durchlaufen haben, gibt es 2 Arten von Abschlüssen: Es wird unterschieden zwischen dem Hauptschulabschluss und dem qualifizierenden Hauptschulabschluss

Übergänge: Der Hauptschulabschluss bietet den Schülerinnen und Schülern neben dem Einstieg in die duale Ausbildung vielfältige Möglichkeiten der schulischen Aus- und Weiterbildung. Der qualifizierende Hauptschulabschluss mit einem Abschluss von mindestens 3,0 berechtigt zusätzlich zum Übergang in die zweijährige Berufsfachschule.

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