Ökumenischer Familiengottesdienst im Schuldorf Bergstraße

ÖkomGott3Am Sonntag, dem 10.07.2016, fand in der Freilichtbühne der dritte ökumenische Familiengottesdienst am Schuljahresende statt, der auch in diesem Jahr wieder von den evangelischen Gemeinden Seeheim-Malchen, Jugenheim und Bickenbach, der Freien Evangelischen Gemeinde Jugenheim und der katholischen Pfarrgemeinde Seeheim-Jugenheim und Bickenbach veranstaltet wurde.

Bei herrlichem Sommerwetter füllte sich das Amphitheater nach und nach mit mehreren hundert Menschen aller Altersgruppen, die sich zum Teil auch zum ökumenischen Chor zusammengefunden hatten, der mit der Band der FEG den musikalischen Rahmen absteckte.

Ausgehend von der Aussage im Johannes-Evangelium „Ich lebe und ihr sollt auch leben“, war der verantwortliche Umgang mit dem Nächsten der verbindende Schwerpunkt der einzelnen Elemente.ÖkomGott2

Viele Besucher, Schüler und Schülerinnen erkannten hier auch eine inhaltliche Anbindung an das Projekt „Flucht verändert uns“, welches erst letzte Woche mit den 9. Klassen des Gymnasiums und den Helferkreisen aus Seeheim-Jugenheim und Bickenbach sowie weiteren externen Partnern durchgeführt wurde. Auch wenn die Kollekte beiden Helferkreisen zugeführt wird, ist diese Verknüpfung aber eher einer relativ zufälligen, aber deshalb nicht unwillkommenen Art.

Und so waren es mit Alina Raabe, Ana Pena Vaquero, Annika und Julia Bruns, Helen Rothfuß, Larissa Hambek und Fernando Campuzano-Mojik gerade Schülerinnen und Schüler des Schuldorfs, die mit einer Spielszene zu Micha 6,8 aufzeigten, worauf es im Leben ankommt, wenn man Gutes tun möchte: Gerechtigkeit tun, Freundlichkeit lieben und behutsam auf Gottes Spuren wandeln.

Ökom.Gott1Als der Duft gegrillter Würstchen den sonst üblichen Weihrauch-Geruch ersetzte, wurde schnell klar, dass nun der gesellige Teil näher rückte. Viele Besucher nutzten auch das Speise- und Getränkeangebot der Filmseher sowie die Kaffee-Tafel des Abi-Komitees, um - im Schatten der Bäume vor der Aula - den Sonntagmittag zu genießen.

Der Text wurde geschrieben von Bernhard Sandner (Lehrer für katholische Religion).

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