Schulseelsorger Dietmar Burkhardt

Dietmar BurkhardAm Schuldorf Bergstraße arbeite ich als Schulseelsorger seit September 2015. Insbesondere mag ich die gute Atmosphäre in der Schule und die Offenheit für neue Wege in der Schule. Auch die Vielfalt der Menschen, die lernen und lehren oder auch in anderen Bereichen arbeiten, schätze ich hier wirklich. Es ist auch schön, hier jeden Tag in der Natur zu sein, eine wunderbare Landschaft vor Augen zu haben.

Seit 1987 bin ich evangelischer Pfarrer, zunächst in verschiedenen Gemeinden, dann habe ich als Journalist in der Abteilung für Kommunikation der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gearbeitet.

Seit einem längeren Besuch in Beirut im Jahr 2005, wo ich islamische Theologie und interreligiöse Beziehungen studiert habe, bin ich am Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen interessiert. So ist mir die Förderung des interkulturellen Verständnisses und der Austausch untereinander ein besonderes Anliegen. Dazu lehre ich auch von Zeit zu Zeit an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und an der Evangelischen Hochschule Darmstadt.

Ich bin verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Kindern und jungen Menschen zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden, ist mir ein besonderes Anliegen.

Ich finde Erholung im Wandern und Walken, Klavier und Gitarre spielen, Schreiben, Lesen und Reisen.

Angebote in der Evangelischen Schulseelsorge am Schuldorf Bergstraße:

- Kinder und Jugendliche unterstützen und begleiten wir in Situationen, die sie und die Eltern/Geschwister persönlich herausfordern.

- Wenn das Gefühl auftritt, alles sei sinnlos, versuchen wir Hilfe zu geben, um die Situation zu verstehen und in ihr einen Sinn zu finden.

- Bei der Bewältigung von Trauer, Krankheit oder Verlust bieten wir Raum für Gespräche und die eigene Trauerarbeit an.

Angebot für Familien: in Familiengesprächen können Eltern und/oder Geschwister Unterstützung und Beratung bei familiären Problemen und in akuten Krisen erfahren.

Seit 2013 bin ich Krisenseelsorgerin an Schulen. Hier biete ich zur Zeit Fortbildungen für Lehrkräfte an Schulen an zum Schwerpunkt: Suizid und Suizidprophylaxe.

Mitarbeit im Präventionsteam: aktive Unterstützung von Betroffenen beim Abbau von Mobbingvorgängen in Klassen.

Miteinbeziehen der systemischen Sichtweise bei beratenden Gesprächen:

- Wie ist die Familienkonstellation?

- Welche persönlichen Stärken und Fähigkeiten der Schülerin/des Schülers können zur Problemlösung sinnvoll genutzt werden?

- Welche inneren Haltungen und Werte geben Orientierung?

- Welchen Sinn hat es, dass wir in Krisen geraten? Umdeutungen und Wertschätzung der vorhandenen Potentiale.

Wir gestalten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Gottesdienste und interreligiöse Feiern.

 

Kontaktdaten:

d.burkhardt@schuldorf.de

or SMS to: +49 172 - 601 84 20

Termine nach Vereinbarung

Das Unterrichtsfach Latein

Theater 5Latein wird am Schuldorf als zweite Fremdsprache (ab Kl. 6) angeboten. Die Schülerinnen und Schüler erwerben das Latinum nach Abschluss der E-Phase, wenn sie das letzte Kurshalbjahr mit mindestens 5 Punkten (Note 4) abgeschlossen haben. Außerdem kann das Fach auch als dritte Fremdsprache belegt werden. Ob der Kurs zustande kommt, hängt maßgeblich von der Einwahlstärke der Schülerinnen und Schüler ab. Das Latinum kann dann am Ende der Q4 erwerben worden, wenn das letzte Kurshalbjahr mit mindestens 5 Punkten (Note 4) abgeschlossen wurde.

In der Mittelstufe findet die Spracherwerbsphase statt. Wir unterrichten seit dem Jahr 2016 mit dem kompetenzorientierten Lehrwerk „Cursus“ (Ausgabe A). Neben der Vermittlung von Grammatik und Vokabeln thematisieren die Schulbuch-Texte das römische Leben und die römische Geschichte. Dabei bieten sie zum Teil schon Originaltexte in vereinfachter Form dar, um auf die Texte der Oberstufe vorzubereiten. Die Inhalte bieten viele Anlässe, um über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Antike und Gegenwart miteinander ins Gespräch zu kommen.Theater 4

In der Oberstufe werden erstmals lateinische Originaltexte gelesen. Hierbei stehen in der E-Phase die Autoren Cäsar und Ovid, in der Q-Phase Cicero (Reden, philosophische Schriften, staatstheoretische Schriften) und Seneca (philosophische Schriften) im Vordergrund. Hier geht es vorrangig um Inhalte und Interpretationen von Texten. Daneben wird ein Augenmerk auf die stilistische Gestaltung gelegt. Aber auch für die Wiederholung von Grammatik wird immer genügend Raum gelassen.

Warum Latein?

Keine Sprache befindet sich so unter Rechtfertigungszwang wie Latein. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, worin die Vor-, aber auch die Nachteile beim Lernen der lateinischen Sprache liegen, damit Ihr Kind die richtige Entscheidung trifft bei der Wahl seiner Fremdsprache.

Folgende Argumente hört man immer wieder:

contra linguam Latinam discendam:

· „Latein ist eine tote Sprache und wird aktiv nicht mehr gesprochen.

Stimmt. Latein ist noch lange Zeit (bis ins 19. Jhd.) internationale Wissenschaftssprache gewesen und von vielen Gelehrten gesprochen bzw. geschrieben worden, ist aber mittlerweile dort völlig verdrängt worden und nur noch auffindbar z. B. bei medizinischen Fachbegriffen. Im Vatikan ist es noch offizielle Amtssprache (aber wohl kaum in der mündlichen Konversation, sondern nur im Schriftbereich!).

· „Für Latein muss man viel lernen.

Stimmt. Neben den Vokabeln, die es in jeder Sprache zu lernen gibt, stellt die Grammatik mit ihren vielen Endungen eine ernstzunehmende Hürde für viele Schülerinnen und Schüler dar. Wer nicht regelmäßig lernt, kommt schnell nicht mehr mit. Ohne das in Verruf geratene „Pauken“ geht es leider nach wie vor nicht!

· „Latein ist schwer.

Stimmt. Latein hat eine äußerst komplexe Grammatik und weist grammatische Strukturen auf, die es im Deutschen nicht gibt. Das Übersetzen von teilweise sehr langen Sätzen verlangt eine erhöhte Konzentration.

· „Latein braucht man nicht für den späteren Werdegang/ für das Leben.

Stimmt zum Teil. Einige Studienfächer verlangen den Erwerb des Latinums (insbesondere die Geisteswissenschaften) (s. unten). Ansonsten ist Latein keine notwendige Voraussetzung für den erfolgreichen, beruflichen Werdegang. Die Vorteile, Latein gelernt zu haben, finden sich eher in Kompetenzen, die man erst auf den zweiten Blick erkennt: in einem besseren Umgang mit der deutschen Sprache (s. unten), einem erweiterten Bildungshorizont (mit dem man auch mal angeben kann!) und einer differenzierteren Sicht auf unsere Lebenswelt (s.unten). Hier geht es also auch um Aspekte der Persönlichkeitsbildung.

Fazit: Man kommt auch ohne Latein durchs Leben, aber mit ist es schöner!

pro lingua Latina discenda:

· „Latein schult die Sprachfertigkeit.

Stimmt. Durch das Übersetzen lateinischer Texte entwickelt man auch ein Gespür für die eigene Sprache und deren Grammatik und erweitert seinen Wortschatz. Texte mit wissenschaftlichem Anspruch bedienen sich zu einem Großteil lateinischer Fremdwörter, die man mithilfe von lateinischen Sprachkenntnissen oftmals leicht erschließen kann. Auch für die englische Sprache bringt Latein viel: In einem englischen Text kann man, je nach wissenschaftlichem Anspruch, ca.50-70% (!) der Wörter aus der lateinisch-romanischen Sprachfamilie ableiten. Als Beispiel ein aktueller Headliner des Guardian über den ersten Eindruck eines neuen medizinischen Forschungszentrums (Stand: Februar 2016):

Medical research:

The new institute in London will be one of the largest, most sophisticated research facilities of its kind. Its director [...] shares his vision of the future. Navigating through the construction site, I enter the interior. It is hardly less ecclesiastical - a vast nave cuts through the centre of a cavernous atrium, intersected by what looks suspiciously like a transept, while its basement - reaching four floors beneath my feet and set to house a multitude of sensitive scientific intruments - bears more than a passing resemblance to a tremendous network of vaults.

medicus - heilsam, Subst. Arzt

novus - neu; instituere - einrichten, institutum - Einrichtung; in - in, an, auf

largus - reichlich; sophia - Weisheit (griechisches Lehnwort); facilitas - Machbarkeit

dirigere (Partizip Perfekt: directus) - lenken; videre - sehen, visio - Anblick, Vorstellung; futurum - Zukunft (Partizip Futur von esse - sein); navigare - segeln; constructio - Bau; intrare - eintreten; interior - innerer

ecclesia - Gemeinde, Kirche (griech.), ecclesiasticus - kirchlich

vastus - weit, ausgedehnt; navis - Schiff = Kirchenschiff centrum - Mittelpunkt (griech.); caverna - Höhle; atrium - Halle, Atrium; inter - zwischen, durch; secare (Partizip Perfekt sectus) - schneiden

suspiciosus - verdächtig

trans - über...hin, jenseits; saeptum - Umzäunung; basis - Sockel, Grundmauer (griech.)

multitudo - Menge; sentire (Partizip Perfekt sensus) - fühlen

scientia - Wissen; instrumentum - Werkzeug

pandere (Partizip Perfekt passus) - sich öffnen, offenbaren

tremendus - furchtbar, schrecklich

volvere (Partizip Perfekt volutus) - drehen, rollen

(Quelle: https://www.theguardian.com/science/2016/feb/17/francis-crick-institute-biomedical-science-research)

· „Latein vermittelt Kulturkompetenz.

Stimmt. Schülerinnen und Schüler erhalten durch den Lateinunterricht einen Blick über den Tellerrand der eigenen Erlebniswelt hinaus. Wie lebte es sich vor zweitausend Jahren? Welche Gedanken bestimmten die Lebenswelt der damaligen Menschen?

Die antike Gedankenwelt ist der unseren bisweilen überraschend nahe, bisweilen aber auch fremd.

Die viel gelobte Demokratie Griechenlands erscheint nicht mehr ganz so strahlend, wenn man bedenkt, dass Frauen und Sklaven kein Wahlrecht besaßen. Dass Sklaven nicht nur Menschen zweiter Klasse, sondern rechtlich gesehen gar keine waren (Die Tötung eines Sklaven war in rechtlicher Hinsicht eine Sachbeschädigung!), ist ein weiterer Aspekt, der heute Befremden hervorruft. Gleichzeitig sieht man, dass das Verhältnis zwischen Herr und Sklave häufig vertraulich war und freundschaftliche Züge bekommen konnte. Ein Herr schenkte seinem Sklaven nicht selten als Wertschätzung für dessen Arbeit die Freiheit.

Die Schülerinnen und Schüler lernen somit ihre eigene Lebenswelt mit der antiken zu kontrastieren und bekommen so ein erweitertes Verständnis für unser heutiges Leben, das letztlich das Resultat einer Jahrtausende langen Entwicklung ist. Die eigene Position lässt sich erst definieren, wenn man Möglichkeiten der Abgrenzung hat. Selbstverständliche Dinge werden so noch einmal neu hinterfragt und anders beleuchtet.

· „Für viele Studiengänge braucht man das Latinum.

Stimmt teilweise. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man für Medizin das Latinum brauche. Die Mediziner erhalten im Rahmen ihres Studiums Latein-Lehrgänge, in denen ihnen das nötige Fachvokabular vermittelt wird (das sich von dem in der Schule gelernten sehr unterscheidet!). Es ist sicherlich von Vorteil, Latein zu können, aber nicht notwendig!

Das Latinum verlangen vor allem geisteswissenschaftliche Studiengänge und Sprachen wie z. B. Philosophie, Theologie, Geschichte, Archäologie, Germanistik, Englisch und die romanischen Sprachen. Hierbei haben nicht alle Universitäten einheitliche Regelungen, sodass man sich am besten bei der entsprechenden Universität erkundigen sollte.

Projekte und Exkursionen

Um Leben in die Welt der Antike zu bringen, bieten wir immer wieder Highlights an!

· Pompejanum in Aschaffenburg

Das Pompejanum ist ein getreuer Nachbau eines römischen (oder besser gesagt pompejanischen) Hauses, das von König Ludwig I. um 1840 errichtet wurde. Man kann dort quasi durch ein vollständig erhaltenes Haus nach antiker Bauweise gehen (wie es nicht einmal an Orten wie Pompeji möglich ist!) und auf einzigartige Weise erfahren, wie es sich in einem solchen Haus lebte, wie es dekoriert und ausgestattet war und wie sich der römische Alltag gestaltete.

Pompejanum

Zusätzlich hat man die Möglichkeit, im benachbarten Schloss Johannisburg einige Korkmodelle antiker Bauten anzusehen.

· Schifffahrtsmuseum in Mainz

Wer sich für Techniken der antiken Seefahrt interessiert, ist hier genau richtig! Hier finden sich viele Nachbauten römischer Schiffe in Originalgröße.

Schiffahrtsmuseum

· Römisch-germanisches Museum in Mainz

Anhand von römischen Grabsteinen und deren Inschriften erfahren die Schülerinnen und Schüler viel über das Leben der hier angesiedelten Römer - seien es Grabsteine von Legionären oder Händlern, bei denen das Berufsleben in den Vordergrund gerückt wird, oder seien es Grabsteine, die vom Tod eines kleines Mädchens oder einer geliebten Ehefrau erzählen.

röm germ. Museum

· Lateinisches Theater

Im Rahmen vom Tag der offenen Tür oder von Projektwochen, aber auch in kleinerem Rahmen im Unterricht studieren wir kleine, lateinische Theaterstücke ein, die von den Schülerinnen und Schülern mitentwickelt und übersetzt werden. Dabei können sie sich im Tragen einer römischen Tunica oder Toga üben und vor Publikum lateinisch reden und so die lateinische Sprache auch einmal konsequent als gesprochene Sprache erleben.

Theater 1

 

Theater 3

· Römisches Kochen

Die Schülerinnen und Schüler können antike Rezepte ausprobieren, erfahren dabei, was es damals gab bzw. nicht gab, wie man gewürzt und gesüßt hat, und lernen vielleicht ihr persönliches Lieblingsrezept kennen (es gab vor allem viele leckere Süßspeisen!).

The Parents' Evening

The parent representatives invite their class parents to the Parents' Evening. The evening can be held whenever necessary, but at least once per term (Hessian Schools Act § 107 para. 2). All parents are invited (including the parents of full aged pupils). The class teacher typically joins the evening as well. In agreement with the parents, other people may be invited (e.g., students, subject teachers, or administration). Parent evenings should be carefully prepared and organized in advance.

Meeting

If no date was selected at the previous parents' evening, the school parent council can select a date. The date should be coordinated with the class teacher and possibly with administration. One should pay particular attention that no other event that may discourage parents from participating coincides on the same evening (i.e., local celebrations, football games, etc.).

Agenda

The evening’s agenda should be communicated to the parents in the invitation. If topics were not already chosen at the previous parents’ evening, then discussions with the class teacher or other parents can provide a source of topics of interest. Sometimes it can also be useful to invite a key school member to speak on certain school-related issues.

Schedule

Although it is difficult to estimate the duration of a presentation, a report, or the discussion of a specific topic, an exact time for the individual agenda items should always be placed. The time for reports or presentations should be as short as possible, while generous time for discussion should be allowed. It is also advisable not to present a parents’ evening as an "open-end" event, but rather to agree at the beginning of the meeting on an end time that is acceptable to all, especially for working parents.

Invitation

The invitation to the parents' evening should be sent at least ten days prior to the evening. The invitation is generally distributed at school to the children to be delivered to parents. Even if everything has been agreed upon with the class teacher, he/she should also receive a written invitation. The invitation should include the date, location and agenda.

The Seating Arrangement

If the classroom tables and chairs are in rows behind each other, then they should be arranged in either a circular, rectangular or horseshoe shape, preferably at the beginning of the evening. To ensure that all parents know who is speaking at any time, it is recommended that name cards on a large folded paper be placed on the table before each attendee. A parents' meeting can also take place outside the school. Problems with the seating arrangement will then probably not be an issue.

Attendance Register and Log

After greeting the parents, the representatives circulate an attendance list and present the agenda. Any requested changes to the agenda must be voted on in order to make the amendment. The minutes of the evening should be taken to record important information and agreements. This should be done by a parent since the parent representative is responsible for leading the evening.

Moderator

One of the parent representatives shall serve as the meeting moderator. He/she should focus on two main points: first, to ensure that the time for each topic is evenly distributed. The class teacher should not be expected to be the main speaker. Secondly, each of the agenda items should be covered. This requires the representative to encourage discussion on each point, and likewise, prevent anyone from lingering on a point too long.

Decision

The most important issues and decisions arising from the parents’ evening shall be recorded in the minutes.

Closing Remarks

The closing remarks should be made by the parent representatives. They should summarize the results and, when possible, agree on the date for the next parents evening with those in attendance.

Follow-Up

Distribution of the meeting minutes, as well as follow-up on any decisions/action items should be done.

Elections – Parents’ Evening

Parent class representatives (PR), consisting of one Chair and one Deputy, shall be elected every 2 years, within 6 weeks after the new academic year begins. This is done by secret ballot and in separate ballots for each position. How the election is conducted and the formalities to be observed can be found in the parent representative election procedures.

The Election Night

The first parents' evening always follows similar procedures. All parents are invited and most do attend. The class teacher welcomes the parents and already has the necessary ballots and election forms ready.

Information before Election

Nobody expects parents to make an uninformed decision. Parents should be briefly informed that evening of their rights and the expectations of the posts. This may be done by former class parent representatives or by the school’s parent representative chairs. The new class parents should be introduced. Information is also available on the Internet and can be found under the link "Schulrecht” (School rights) on the “Hessische Schulgesetz“ website under §100 on parental rights.

Quorum

Before the elections the quorum must be checked. There must be at least 5 parents present. Should this not be the case, invitations for a second Parents’ Election evening must be issued within five days. If a quorum can still not be reached, the election is cancelled and the class will not be represented in the school’s parents' association.

Eligibility

All parents who have a child in the class and are "parents" as defined by the Education Act (i.e. legal guardians) are eligible for election. A list of electors (voters list) should be made this evening on the forms provided.

The Election Committee

To carry out the election an election committee is elected. This can be done in an open ballot (show of hands). Anyone selected may vote, but can not run for parent representative! Their tasks are:

- Collect nominations
- Check list of electors
- Distribute ballots
- Collect ballots
- Enumerate votes
- Announce voting results
- Ask the elected candidate if they accept the office
- Fill election record

Nominations

Candidates are proposed or volunteer themselves. The nominees introduce themselves and answer any questions from the parents. Then the electors fill out the ballot, in accordance with the provisions of the Electoral Code. Should there be a tie in votes, then there must be a run-off. If another tie vote occurs, then the winner shall be chosen by lottery. There shall be a separate vote for each position. The Chair parent representative is elected in the first ballot, the Deputy in the second ballot. The candidate receiving the most valid votes is elected. Those elected must then declare whether they accept the post.

Election Documents

The election ballots and forms remain with the newly elected Chair parent representative for the duration of their tenure. Note: names and contact details of the newly elected parent representatives must be submitted to the school secretary so that the relevant lists can be updated!

Tenure

Please remember that you, as the elected parent representatives, remain in office until the next election(!) so that information from the GEB (General Parents’ Association) can be forwarded to you at the beginning of each school year to guarantee the flow of information to parents.

Interim Election

When a parent representative must resign from office due to personal reasons, or because their child changes classes/schools, then a new representative shall be elected within 6 weeks. This also applies if classes are divided or merged.

These newly elected representatives are elected only for the remainder of the term!

Wishing you a lot of success in the election! :)
Your Board GEB SBS

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